Cutterhoochee – Benutzerhandbuch (Deutsch)

Sprache: Die Benutzeroberfläche ist derzeit Englisch. Alle Schaltflächen, Menüs und Feldbezeichnungen werden in diesem Handbuch deshalb exakt in ihrer englischen Schreibweise angegeben; die Erläuterungen sind deutsch.

English user guide

Cutterhoochee ist ein lokal ausgerichteter Videoeditor für Video, Audio, Bilder, Titel, Untertitel und einen optionalen Pi-Assistenten. Projekte, Medienvorbereitung und lokale Transkription bleiben auf diesem Gerät, sofern Sie nicht ausdrücklich eine externe Freigabe genehmigen. Die Anwendung benötigt eine native Desktop-Anbindung; ein reiner Browser-Vorschaumodus ersetzt diese nicht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Installation und erster Start
  3. Rundgang durch den Arbeitsbereich
  4. Projektlebenszyklus
  5. Medienimport und Bibliothek
  6. Timeline-Bearbeitung
  7. Vorschau und Audio
  8. Inspector, Text und Übergänge
  9. Transkription und Untertitel
  10. Pi-Assistent, Anbieter und Berechtigungen
  11. Export
  12. Tastenkürzel
  13. Praktisches End-to-End-Tutorial
  14. Fehlerbehebung
  15. Datenschutz, Speicherung und Portabilität
  16. Einschränkungen und Glossar

1. Überblick

Was Cutterhoochee macht

Cutterhoochee verbindet eine klassische, nichtlineare Timeline mit lokal gespeicherten Medienartefakten und einem optionalen Assistenten. Der typische Ablauf ist:

  1. Über den zweistufigen Startassistenten ein Projekt anlegen oder einen gespeicherten .cutproj-Ordner öffnen.
  2. Video, Audio oder Bilder über einen nativen Dateidialog importieren oder externe native Dateien überall im Desktop-Fenster ablegen.
  3. Warten, bis die Medienvorbereitung abgeschlossen ist.
  4. Assets auf passende Spuren legen, schneiden, verschieben und trimmen.
  5. Vorschau, Audiopegel, Titel und Captions prüfen.
  6. Optional lokal transkribieren oder eine SRT-Datei importieren.
  7. Export starten und die fertige Datei beziehungsweise einen SRT-Sidecar öffnen.

Die Bearbeitung ist auf überprüfbare Projektänderungen ausgelegt: Änderungen werden als nachvollziehbare Transaktionen gespeichert und können über Undo und Redo zurückgenommen oder wiederhergestellt werden. Externe Dateisystem-, Netzwerk- oder Kommandoaktionen sind davon ausdrücklich ausgenommen.

Grundbegriffe

Medien und Demonstrationsmaterial in den Handbuchbildern

Die eingebetteten Screenshots und GIFs zeigen absichtlich erzeugtes Testmuster- beziehungsweise Demonstrationsmaterial. Sie sind keine persönlichen Aufnahmen und keine von Cutterhoochee mitgelieferten Nutzerdateien. Text wie Native playback - 30 fps, Farbbalken oder Zahlen im Bild gehört zum erzeugten Testvideo, nicht zu einem zusätzlichen App-Menü.

Dunkles Cutterhoochee-Arbeitsfenster mit Bibliothek, Vorschau, Timeline und Assistent

Abbildung 1: Vollständiger Arbeitsbereich im dunklen Theme. Die sichtbaren Clips und Farbmuster stammen aus generiertem Testmaterial.

Helles Cutterhoochee-Arbeitsfenster mit Bibliothek, Vorschau, Timeline und Assistent

Abbildung 2: Derselbe Arbeitsbereich im hellen Theme. Das Bild dokumentiert den Theme-Zustand, nicht eine deutsche UI-Lokalisierung.


2. Installation und erster Start

Verifizierter Desktop-Weg unter Linux

Verifiziert ist die Ausführung der Linux-x64-AppImage-Version. Bei einer bereitgestellten AppImage-Datei:

  1. Speichern Sie die Datei an einem Ort, an dem Sie sie dauerhaft aufbewahren möchten.
  2. Gewähren Sie der Datei in den Dateieigenschaften Ausführungsrechte oder machen Sie sie mit dem üblichen Linux-Dateimanager ausführbar.
  3. Starten Sie die AppImage-Datei.
  4. Warten Sie, bis das Cutterhoochee-Startfenster erscheint.

Das lokal erstellte Linux-x64-Paket dieses Arbeitsstands starten Sie aus dem Projektverzeichnis so:

chmod +x src-tauri/target/release/bundle/appimage/Cutterhoochee_0.1.0_amd64.AppImage
./src-tauri/target/release/bundle/appimage/Cutterhoochee_0.1.0_amd64.AppImage

Dieser Pfad bezeichnet eine lokale Build-Ausgabe, keinen öffentlichen Download. Das Paket enthält die Desktop-Laufzeit und die Medienwerkzeuge; das Sprachmodell wird erst nach Ihrer Zustimmung heruntergeladen. Das Handbuch können Sie unabhängig davon mit xdg-open docs/index.html offline lesen.

Bei einer FUSE-/Mount-Fehlermeldung unterstützt dieses Paket auch das vorübergehende Entpacken:

./src-tauri/target/release/bundle/appimage/Cutterhoochee_0.1.0_amd64.AppImage --appimage-extract-and-run

Dies benötigt zusätzlichen temporären Speicherplatz und behebt keine beschädigte Datei oder Grafiktreiberprobleme. Starten Sie den Editor nicht als root.

Plattformhinweis: Linux x64 AppImage wurde ausgeführt. Windows und macOS sind in dieser Dokumentation nicht verifiziert; ihre Start- und Paketdetails dürfen nicht aus dem Linux-Ablauf abgeleitet werden.

Status beim ersten Start

Oben im Startfenster sehen Sie eine Verbindungsanzeige:

Bleibt die Anzeige Browser preview · desktop required nach dem Start der AppImage bestehen, schließen Sie dieses Fenster und starten Sie die eigentliche AppImage statt einer Browser-Vorschau. Eine fehlende Desktop-Bridge wird nicht dadurch behoben, dass Sie den Import im Browser wiederholen.

Neues Projekt anlegen

Klicken Sie im Startbildschirm auf Start a new project. Der Assistent hat zwei Schritte:

  1. Unter Choose a visual format wählen Sie eine Formatkarte:
    • Vertical video — 9:16, 1080 × 1920, für Shorts · Reels · TikTok
    • Landscape — 16:9, 1920 × 1080, für YouTube · film
    • Square — 1:1, 1080 × 1080, für Social posts
  2. Klicken Sie auf Continue to details.
  3. Unter Name and review your project tragen Sie einen Project name ein. Das Feld beginnt mit Untitled project, aber ein nichtleerer Name ist erforderlich.
  4. Advanced settings ist optional. Dort wählen Sie unter Frame rate standardmäßig 30 fps; zusätzlich sind 24 fps, 25 fps und 60 fps verfügbar.
  5. Prüfen Sie Format, Abmessungen und Framerate, klicken Sie Create project und wählen Sie im nativen Dialog den übergeordneten Ordner. Darin wird <Projektname>.cutproj angelegt.

Back to format bewahrt die ausgewählte Karte und führt zum ersten Schritt zurück. Wird der Ordnerdialog abgebrochen, bleiben Karte, Name und Framerate im Assistenten erhalten. Wählen Sie Format und Framerate vor dem Import; eine spätere Quelle wird in dieses Projektprofil normalisiert und ändert es nicht.

Gespeichertes Projekt öffnen

  1. Klicken Sie im Startbildschirm auf Open project oder öffnen Sie bei einem bereits geöffneten Projekt das Projektmenü und wählen Sie Open project….
  2. Wählen Sie im nativen Ordnerdialog das gespeicherte .cutproj-Verzeichnis, nicht eine beliebige Mediendatei.
  3. Warten Sie, bis Projektstatus, Bibliothek und Timeline geladen sind.

Eine Liste fingierter letzter Projektnamen gibt es nicht. Jede Aktion Open project verwendet den gespeicherten .cutproj-Ordnerdialog; merken Sie sich daher den übergeordneten Ordner für späteres Öffnen und Sichern.

Wenn bereits ein Projekt geöffnet ist, weist der Startbildschirm darauf hin, dass Sie zum erneuten Verbinden des Startzustands das Desktop-Fenster aktualisieren sollen. Öffnen Sie nicht gleichzeitig dasselbe Projekt schreibend in mehreren Cutterhoochee-Prozessen.


3. Rundgang durch den Arbeitsbereich

Nach dem Öffnen eines Projekts ist der Arbeitsbereich in Kopfzeile, linker Werkzeugspalte, zentraler Vorschau mit Timeline und rechter Assistentenspalte gegliedert.

Kopfzeile

Von links nach rechts finden Sie:

Saved locally bezieht sich auf den Projektstand auf diesem Gerät. Es bedeutet nicht, dass ein Cloud-Sync stattfindet. Verwenden Sie für wichtige Arbeiten Save project und kopieren Sie das Projektverzeichnis erst nach erfolgreichem Speichern.

Linke Werkzeugspalte

Die Werkzeugspalte hat drei Tabs:

Ausgewählter Videoclip mit geöffnetem Inspector

Abbildung 3: Der Tab Inspector für einen ausgewählten Videoclip. Sichtbar sind die Abschnitte Timing, Canvas, Audio und Transitions; die Werte müssen als tatsächliche Projektfelder verstanden werden, nicht als simulierte Bildbeschriftungen.

Zentrale Vorschau

Die Vorschau zeigt das Bildformat des Projekts und darunter native Transportsteuerungen:

Die Vorschau zeigt die gerenderte Projektkomposition, nicht einfach die unveränderte Originaldatei. Bei Fehlern erscheint Retry preview.

Timeline

Unter der Vorschau liegt die Timeline mit:

Ein Clip zeigt bei vorbereitetem Videomaterial eine Thumbnail-Leiste und bei Audio eine Wellenform. native kennzeichnet eine aus einem verwalteten Artefakt erzeugte Darstellung. Ein fehlendes Vorschaubild bedeutet nicht automatisch, dass das Original gelöscht wurde.

Rechte Assistentenspalte

Die rechte Spalte ist als Assistant chat ausgeführt. Unten steht das Eingabefeld Describe an edit.... Der Assistent kann – je nach verbundenem Anbieter, Modell und ausdrücklicher Evidence-Freigabe – Projektstatus lesen, lokale Evidence anfordern und validierte Projektaktionen vorschlagen oder ausführen. Er erhält nicht automatisch die Originaldatei als Videostream.

Die Spaltenbreiten lassen sich über die sichtbaren Resize timeline- und Resize assistant-Trenner verändern. Hide assistant in der Kopfzeile klappt die rechte Spalte ein; Open assistant stellt sie wieder her, ohne die Unterhaltung zu ändern.

Theme wechseln

Klicken Sie im Projektmenü auf den Eintrag zum Wechsel des hellen oder dunklen Themes. Das Symbol wechselt zwischen Sonne und Mond. Die Einstellung ändert nur die Darstellung des Arbeitsbereichs, nicht Medien, Projektformat oder Exportdaten.

GIF-Demonstration anzeigen (ohne Ton)GIF des echten Arbeitsbereichs beim Wechsel zwischen Themes

Abbildung 4: theme-switch.gif zeigt den tatsächlichen Arbeitsbereich, der zwischen den Themes wechselt. Das GIF verwendet weiterhin generiertes Demonstrationsmaterial.


4. Projektlebenszyklus

Anlegen, bearbeiten, speichern

Ein neues Projekt beginnt mit einer leeren Timeline und den anfänglichen Spuren. Legen Sie es über Start a new project, die Formatkarte, Continue to details und Name and review your project an. Advanced settings zeigt die Framerate-Auswahl mit 30 fps als Standard sowie 24 fps, 25 fps und 60 fps. Nach Create project wählen Sie den übergeordneten Ordner im nativen Dialog; dort entsteht <Projektname>.cutproj.

Back to format bewahrt die bisher eingegebenen Werte. Wird der Ordnerdialog abgebrochen, bleibt der Assistent mit diesen Werten geöffnet. Importierte Assets und alle Clips werden in der Projektdefinition referenziert. Jede akzeptierte Bearbeitung wird als neue Revision gespeichert; der sichtbare Status kehrt danach zu Saved locally zurück.

Speichern Sie zusätzlich bewusst mit Ctrl/Cmd+S oder über Save project im Projektmenü, insbesondere vor größeren Umstrukturierungen, vor dem Beenden und vor einer Sicherung. Ctrl+S gilt unter Linux und Windows, Cmd+S unter macOS.

Öffnen und fortsetzen

Zum Fortsetzen:

  1. Öffnen Sie das .cutproj-Verzeichnis mit Open project.
  2. Prüfen Sie in Media, ob die Assets vorbereitet sind.
  3. Klicken Sie die relevanten Clips an und kontrollieren Sie im Inspector Quelle, Timing und Audio.
  4. Springen Sie in der Timeline an die zuletzt bearbeitete Position.

Es gibt keine Liste fingierter letzter Projektnamen. Open project öffnet immer den nativen Ordnerdialog; ein vollständiges Projekt enthält verwaltete Medienkopien. Sind diese intakt, bleiben Bearbeitung, Vorschau und Export möglich, auch wenn eine ursprüngliche Quelldatei verschoben wurde. Relink wird zur Wiederherstellung fehlender benötigter Medienartefakte benötigt, nicht pauschal nach jedem Umzug.

Revision und Konflikte

Projektaktionen werden gegen eine erwartete Revision ausgeführt. Wenn ein anderer Prozess oder ein veraltetes Fenster das Projekt verändert hat, zeigt Cutterhoochee den aktuellen Stand an, statt eine fremde Änderung blind zu überschreiben. Bei einer Konfliktmeldung:

  1. Lesen Sie die Meldung vollständig.
  2. Aktualisieren Sie den Arbeitsbereich.
  3. Prüfen Sie, ob Ihre letzte Aktion sichtbar ist.
  4. Wiederholen Sie sie erst, wenn die aktuelle Auswahl und Revision stimmen.

Undo und Redo

Undo und Redo arbeiten chronologisch auf Projektebene. Sie sind für validierte Timeline-, Clip-, Text- und Transkript-Caption-Änderungen gedacht. Sie machen keine externen Wirkungen rückgängig: Ein ausgeführter Systembefehl, eine Netzwerkübertragung, das Überschreiben einer fremden Datei oder ein Export außerhalb der Projektdefinition wird nicht durch Timeline-Undo zurückgenommen.

Sicherheitsregel: Prüfen Sie vor jeder destruktiven Aktion Auswahl, Playhead und Zielspur. Verwenden Sie Undo als Korrekturhilfe, nicht als Ersatz für eine Sicherung.

Projektkopie erstellen

Beenden Sie Cutterhoochee oder stellen Sie sicher, dass gerade nicht geschrieben wird, und kopieren Sie das gesamte .cutproj-Verzeichnis. Kopieren Sie nicht nur project.json: Verwaltete Medien, Thumbnails, Wellenformen und Transkripte liegen als getrennte Artefakte im Projektlayout.


5. Medienimport und Bibliothek

Unterstützte Importarten

Die native Medienprüfung akzeptiert standalone lokale Medien aus einer begrenzten Allowlist von Demuxern und tatsächlich decodierbaren Streams, darunter gängige Video-/Container-, Audio- und Bildquellen. Ob eine konkrete Datei decodierbar ist, hängt zusätzlich von ihren enthaltenen Streams und dem gebündelten nativen FFmpeg ab.

Bei einer Meldung über ein nicht unterstütztes Medium oder einen nicht erlaubten Demuxer kann die Datei nicht verarbeitet werden. Benennen Sie sie nicht lediglich um; verwenden Sie gegebenenfalls eine kompatible, lokal erzeugte Kopie. Playlists und Netzwerkmedien wie HLS, DASH, Concat-/Segment-Listen, HTTP oder RTSP sind keine standalone Importquellen.

Import über die Oberfläche

Sie können Medien auf drei Wegen importieren:

  1. Klicken Sie im geöffneten Projekt oben auf Import oder im Tab Media auf Import media.
  2. Drücken Sie Ctrl/Cmd+I außerhalb eines Eingabefelds.
  3. Legen Sie externe native Video-, Foto- oder Audiodateien überall im Desktop-Fenster ab.

Der native Dateidialog beziehungsweise die native Dateifreigabe legt fest, welche Dateien Cutterhoochee lesen darf. Bei einem Drop autorisiert die native Laufzeit genau die abgelegten Pfade; bestätigen Sie nur die angezeigte Dateifreigabe, falls eine Anfrage erscheint. Ein Browser-Drop oder ein frei eingegebener Pfad umgeht diese Autorisierung nicht.

Achtung – Dateizugriff: Wählen Sie nur die Dateien und Verzeichnisse aus, die Sie wirklich verwenden möchten. Eine Importfreigabe ist keine pauschale Berechtigung für das gesamte Dateisystem.

Medienvorbereitung abwarten

Nach dem Import erscheint das Asset sofort oder als laufende Vorbereitung in der Bibliothek. Für Video werden unter anderem ein normalisierter Master und eine Proxy-/Vorschauableitung erzeugt; für Audio wird normalisiertes Stereo-PCM mit 48 kHz vorbereitet. Die Oberfläche kann währenddessen Preparing normalized media… oder Media preparation is incomplete. anzeigen.

Ein Asset ist für die Timeline erst geeignet, wenn seine erforderlichen normalisierten Artefakte vorhanden sind. Die Vorbereitung kann je nach Länge, Auflösung und Audio deutlich länger als der Dialog selbst dauern.

Bibliothek lesen und durchsuchen

Im Tab Media:

Cutterhoochee verwaltet Kopien und abgeleitete Artefakte im Projekt. Die Originaldatei außerhalb des Projekts wird durch Remove nicht gelöscht. Umgekehrt entfernt das Löschen eines Assets nicht automatisch die zugrunde liegende persönliche Originaldatei.

Asset in die Timeline bringen

  1. Wählen Sie im Tab Media ein vorbereitetes Asset.
  2. Klicken Sie Add to timeline für die Standardplatzierung: Video und Bilder werden an das Ende der ersten Videospur angehängt. Audio beginnt auf der ersten Audiospur bei Frame 0; bei einer vorhandenen Timeline wird die Einfügedauer auf deren Länge begrenzt. Für eine andere Position ziehen Sie das Asset gezielt auf die Timeline oder ändern anschließend Start im Inspector.
  3. Ziehen Sie den Eintrag auf eine kompatible Spur: Video und Standbilder auf eine Videospur, Audio auf eine Audiospur.
  4. Prüfen Sie den neu erzeugten Clip und seine Startposition.

Ein Videoclip ohne Audiostream kann kein Clip-Audio aktivieren. Ein Standbild beginnt immer am Quellenframe null und besitzt kein Clip-Audio. Ein Asset muss vollständig normalisiert sein; unvollständige Medien lassen sich nicht als gültige Clips referenzieren.

Eine verschobene Originaldatei allein macht ein vollständig gespeichertes Projekt nicht unbrauchbar. Falls benötigte verwaltete Artefakte fehlen und der Bibliothekseintrag Relink anbietet:

  1. Markieren Sie das betroffene Asset.
  2. Klicken Sie Relink.
  3. Wählen Sie im nativen Dialog genau die beabsichtigte Ersatzdatei.
  4. Warten Sie die erneute Identitätsprüfung und die angebotene Medienvorbereitung ab.
  5. Prüfen Sie anschließend Thumbnails, Wellenform, Dauer und Vorschau.

Die Datei muss zur gespeicherten Identität und zum Asset passen. Ein bloß ähnlicher Dateiname genügt nicht; wenn sich der Inhalt geändert hat, behandelt Cutterhoochee das als andere Quelle.

Medien entfernen

Entfernen Sie zuerst alle Clips, die auf das Asset verweisen. Erst dann wird Remove in der Bibliothek erfolgreich sein. Die Reihenfolge schützt davor, dass die Timeline auf ein nicht mehr vorhandenes Asset zeigt.

Achtung – destruktiv: Remove entfernt den Asset-Eintrag aus dem Projekt. Sichern Sie das Projekt vorher, wenn Sie nicht sicher sind, ob eine spätere Wiederverwendung davon abhängt. Das Löschen des Projekt-Assets ist nicht dasselbe wie das Löschen der Originaldatei.


6. Timeline-Bearbeitung

Spuren, Auswahl und Playhead

Eine neue Projektdefinition enthält die Spuren Main Video, Main Audio und Text. Weitere sichtbare Spurennamen können aus dem jeweiligen Projekt stammen. Jede Spur hat eine eigene Zeile und eigene Schalter:

Klicken Sie auf einen Clip, um ihn auszuwählen. Mit Shift können Sie mehrere Clips ergänzend auswählen. Textobjekte werden separat ausgewählt; eine Textauswahl und eine Clipauswahl werden nicht vermischt.

Klicken Sie in das Zeitlineal, um den Playhead zu setzen. Ziehen Sie im Zeitlineal von einem Start- zu einem Endpunkt, um eine Range zu markieren. Der Range-Zeitbereich wird für die Ripple-Entfernung verwendet.

Clips einfügen und verschieben

  1. Importieren und normalisieren Sie das gewünschte Asset.
  2. Ziehen Sie es aus Media auf eine passende Spur.
  3. Setzen Sie den Playhead an die gewünschte Position oder ziehen Sie den Clip an eine neue Stelle.
  4. Lassen Sie den Clip los und warten Sie die bestätigte Transaktion ab.

Ist Snap aktiv, rastet die Position in der Nähe von Clipkanten, Playhead und Anfangspunkten ein. Schalten Sie Snap aus, wenn Sie bewusst framegenau neben einer Kante platzieren möchten. Ein Clip darf weder seine Quellenlänge überschreiten noch eine unzulässige Überlappung erzeugen.

Zoomen und Navigieren

Mit Timeline zoom vergrößern oder verkleinern Sie die horizontale Darstellung. Beim Zoomen versucht die Oberfläche, die Playhead-Position im sichtbaren Bereich zu halten. Verwenden Sie die horizontalen und vertikalen Scrollbereiche, um lange Projekte und viele Spuren zu navigieren.

Clip am Playhead teilen

Voraussetzungen: Ein Clip ist ausgewählt und der Playhead liegt innerhalb des Clips, nicht auf seiner Außenkante.

  1. Wählen Sie den Clip.
  2. Platzieren Sie den Playhead an der gewünschten Trennstelle.
  3. Klicken Sie Split selected clip, wählen Sie im Kontextmenü Split at playhead oder drücken Sie S.
  4. Prüfen Sie, dass die zwei Teilclips ihre erwarteten Source-in- und Timeline-Intervalle haben.

Ein Clip mit einem expliziten Dissolve muss vor dem Teilen über Remove dissolve bereinigt werden. Das hält den Übergangsgraphen eindeutig. Liegt der Playhead außerhalb des Clips oder ist die Spur gesperrt, wird die Aktion nicht ausgeführt.

Clip entfernen

  1. Wählen Sie einen oder mehrere Clips.
  2. Drücken Sie Delete oder wählen Sie im Kontextmenü Remove clip.
  3. Prüfen Sie die entstehende Lücke und verwenden Sie bei Bedarf Undo.

Für eine Ripple-Entfernung markieren Sie im Zeitlineal einen gültigen Bereich und drücken Shift+Delete. Cutterhoochee entfernt dann den Bereich mit Ripple-Verhalten. Ohne gültige Range fällt Shift+Delete auf das Löschen der ausgewählten Clips zurück; es ist dann kein wirkungsloser Befehl.

Achtung – destruktiv: Delete und besonders Shift+Delete ändern die Timeline sofort als Projekttransaktion. Kontrollieren Sie Auswahl, Range und betroffene Spuren. Ohne gültige Range löscht Shift+Delete die ausgewählten Clips. Verwenden Sie bei einer unbeabsichtigten Änderung unmittelbar Undo.

Trimmen über den Inspector

Für framegenaues Trimmen ist der Tab Inspector zuverlässiger als ein ungenauer Drag:

  1. Wählen Sie den Clip.
  2. Öffnen Sie Inspector.
  3. Im Abschnitt Timing bearbeiten Sie Start, Source in und Duration.
  4. Verwenden Sie für Start und Source in nichtnegative ganze Frames; Duration muss mindestens einen Frame betragen.
  5. Klicken Sie Apply timing.

Start ist die Timeline-Position, Source in der Quellenbeginn, Duration die Clipdauer. Der Quellenbereich muss innerhalb der normalisierten Asset-Grenzen bleiben. Ein Trim kann einen betroffenen expliziten Dissolve entfernen; prüfen Sie die Transition-Anzeige anschließend.

Audiospuren und Sperren

Lock schützt die Spur vor Bearbeitung. Mute schaltet den Audiobeitrag der gesamten Spur in Vorschau und Export stumm; bei einer stummgeschalteten Videospur bleibt das Bild sichtbar. Mit Clip audio deaktivieren Sie den Ton des ausgewählten Video- oder Audioclips.


7. Vorschau und Audio

Native Vorschau bedienen

Die Vorschau verwendet die aktuelle Projekt-Revision und die native Render-/Transportlogik:

Die Vorschau kann buffering anzeigen, während das nächste Bild oder Audioartefakt vorbereitet wird. ended beendet die Wiedergabe am Ende. Bei error verwenden Sie zuerst Retry preview; bleibt der Fehler bestehen, wechseln Sie vorübergehend auf software.

GIF-Demonstration anzeigen (ohne Ton)GIF mit laufender Wiedergabe in der Preview

Abbildung 5: playback.gif zeigt den Preview-Transport bei laufendem, generiertem Demonstrationsvideo. Die eingeblendeten Farbbalken, Zahlen und Texte sind Testmaterial und keine Nutzeraufnahme.

Auto und Software Preview

Der Qualitätsumschalter zeigt auto oder software. Klicken Sie auf den Umschalter Toggle software preview, wenn die automatische Auswahl auf dem Rechner nicht funktioniert. software ist ein Kompatibilitäts-/Fallbackmodus und kann langsamer sein. Er ändert nicht die Projektdateien oder Exportauflösung.

Ein erfolgreich automatisiertes DOM- oder WebView-Ergebnis beweist nicht allein, dass jedes GPU-/Fenster-Backend sichtbar rendert. Bei einer tatsächlich leeren Desktopfläche ist der native Start- und Grafikpfad zu prüfen; verwenden Sie die in Fehlerbehebung genannten Schritte.

Vorschau-Seek ist keine Timeline-Bearbeitung

GIF-Demonstration anzeigen (ohne Ton)GIF mit Scrubbing über den Preview-Playhead

Abbildung 6: timeline-seek.gif zeigt das Verschieben des Schiebereglers Preview playhead. Es zeigt nicht das Ziehen, Trimmen oder Verschieben eines Clips in der Timeline.

Wenn Sie im GIF den Positionsregler bewegen, wird der Playhead gespeichert und die Vorschau springt. Für Timeline-Änderungen müssen Sie die Timeline selbst beziehungsweise den Inspector verwenden.

Audio prüfen

Audio wird beim Import auf eine gemeinsame normalisierte Basis gebracht. Bereitete Audioclips können in der Timeline eine Wellenform anzeigen. Die Vorschau signalisiert mit dem Lautsprechersymbol, dass das Vorschauaudio nach der nativen Uhr geplant wird.

Für einen einzelnen Clip:

  1. Wählen Sie den Clip und öffnen Sie Inspector.
  2. Für den Ton eines Video- oder Audioclips können Sie im Abschnitt Audio Clip audio aktivieren oder deaktivieren.
  3. Ändern Sie Gain · dB innerhalb des unterstützten Bereichs -60 bis 12 dB.
  4. Setzen Sie Fade in und Fade out als Frameanzahl.
  5. Spielen Sie den betroffenen Bereich erneut ab.

Der Schalter Clip audio gilt für Video- und Audioclips. Mute schaltet den Audiobeitrag der gesamten Spur in Vorschau und Export stumm; bei einer stummgeschalteten Videospur bleibt das Bild sichtbar. Gain · dB und Fades beeinflussen den Pegel. Prüfen Sie die fertige Ausgabe hörbar.


8. Inspector, Text und Übergänge

Clip-Inspector

Wählen Sie einen Videoclip, Audioclip oder Bildclip und öffnen Sie den Tab Inspector. Die verfügbaren Gruppen sind:

Die verfügbaren Gruppen hängen vom Spurtyp ab: Canvas und Transitions gelten für Clips auf Videospuren; Audio gilt für Clips auf Video- und Audiospuren.

Timing

Start und Source in sind nichtnegative ganze Frames; Duration muss mindestens einen Frame betragen. Ein Clip darf die vorbereitete Quelle nicht überlaufen.

Canvas

Bei einem Clip auf einer Videospur bietet der Abschnitt Canvas:

Bearbeiten Sie Positionen mit Bedacht, besonders bei Vertical video (9:16): Eine im Querformat gut sichtbare Position kann im Hochformat außerhalb des sicheren sichtbaren Bereichs liegen.

Audio

Bei einem Clip auf einer Video- oder Audiospur bietet der Abschnitt Audio:

Standbilder und Videos ohne Audiostream können kein Clip-Audio aktivieren.

Transitions

Der Abschnitt Transitions steht für Clips auf Videospuren zur Verfügung.

Cutterhoochee stellt den verifizierten Übergang Dissolve bereit. Er verbindet zwei aufeinanderfolgende Clips einer Videospur. Die Dauer muss mindestens zwei Frames betragen und kürzer als die Dauer beider beteiligten Clips sein.

Titel hinzufügen und bearbeiten

  1. Stellen Sie den Playhead auf die gewünschte Titelposition.
  2. Klicken Sie in der Timeline auf Add title.
  3. Cutterhoochee erzeugt auf der Textspur einen Titel mit dem Standardtext Your title und einer anfänglichen Dauer von etwa drei Sekunden.
  4. Wählen Sie das Textobjekt und öffnen Sie Inspector.
  5. Bearbeiten Sie Text, wählen Sie Style (Clean oder Boxed), ändern Sie Schriftgröße und Position.
  6. Klicken Sie außerhalb des Feldes, damit der Wert übernommen wird.

Ist keine Textspur vorhanden, meldet die Oberfläche, dass Sie zuerst eine Textspur hinzufügen müssen. Die aktuelle Standard-Projektdefinition bringt eine Textspur mit.

Text-Inspector

Bei einem ausgewählten Title oder einer Caption zeigt die Überschrift Title beziehungsweise Caption. Die sichtbaren Felder sind:

Änderungen werden beim Verlassen des Felds als Update text gespeichert. Für einen längeren Text verwenden Sie explizite Zeilenumbrüche und prüfen Sie das Ergebnis in der Vorschau.

Captions und Titel unterscheiden

Ein frei platzierter Title besitzt seine eigene Timeline-Position und Dauer. Eine auf einen Clip angewendete Caption besitzt dagegen eine Quellen-Spanne, die in den Clip projiziert wird. Trimmen oder Verschieben des Clips kann deshalb den sichtbaren Caption-Bereich mitbewegen oder beschneiden. Prüfen Sie nach Clipänderungen alle betroffenen Captions.

Hochformatige Vorschau mit sichtbarer Caption

Abbildung 7: Portrait-Vorschau mit der sichtbaren Caption Clear captions — Grüße. und dem nativen Wiedergabe-Hinweis im erzeugten Testbild. Das Bild dokumentiert keine deutsche UI-Übersetzung.


9. Transkription und Untertitel

Voraussetzungen für lokale Transkription

Der Tab Transcript listet unter Audio/video source nur Audio- oder Videoassets mit vorbereitetem, normalisiertem Audio. Ohne ein solches Asset erscheint No normalized audio source.

Initialer Transcript-Tab mit Quelle, lokaler Transkription und SRT-Import

Abbildung 8: Initialer Zustand des Tabs Transcript. Transcribe locally und Import SRT sind sichtbar, aber es ist noch kein fertiges Transkript dargestellt; die Abbildung darf nicht als abgeschlossene Transkription interpretiert werden.

Speech-Modell und Einwilligung

Klicken Sie bei gewählter Audio-/Videoquelle auf Transcribe locally. Wenn das native, gepinnte mehrsprachige Sprachmodell noch nicht im App-Speicher liegt, erscheint Download local speech model?.

Der Dialog zeigt je nach nativer Modellmeldung:

Download and transcribe lädt das Modell einmalig in den app-eigenen Speicher und verarbeitet die normalisierte Tonspur lokal. Video und Audio werden für diese lokale Transkription nicht hochgeladen. Mit Not now lehnen Sie den Download ab; manuelle Bearbeitung und Import SRT bleiben verfügbar.

Achtung – Einwilligung: Lesen Sie Quelle, Größe und Prüfsumme, bevor Sie Download and transcribe bestätigen. Das Modell ist ein zusätzlicher Netzwerkdownload, auch wenn die anschließende Transkription lokal bleibt.

Transkript lesen und durchsuchen

Nach erfolgreicher Transkription legt Cutterhoochee lokale Transcript-Evidence mit Quell- und Framekoordinaten ab. Geben Sie im Feld Find a phrase eine Wortfolge ein und drücken Sie Enter oder die Suchschaltfläche Search transcript.

Die Suche arbeitet auf lokal gespeicherten Transcript-Evidence; sie lädt keine Originaldatei zu einem Anbieter.

Captions anwenden

Apply captions wird angezeigt, sobald ein Transcript geladen ist.

  1. Wählen Sie im Tab Transcript die richtige Audio/video source.
  2. Wählen Sie in der Timeline den passenden Audio- oder Videoclip dieses Assets.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die Transcript-ID zur selben Quelle gehört.
  4. Klicken Sie Apply captions.
  5. Prüfen Sie die erzeugten Caption-Objekte in der Textspur und im Inspector.

Die Anwendung verweigert eine Quelle, wenn kein passender Clip ausgewählt ist oder das Transcript zu einem anderen Asset gehört. Die erzeugten Captions sind editierbare Projektobjekte; korrigieren Sie Schreibweise, Text, Style und Position anschließend manuell.

Achtung – erneutes Anwenden ersetzt Korrekturen: Apply captions baut die clipgebundenen Captions aus dem gespeicherten Transkript neu auf. Erneutes Anwenden entfernt zuvor vorgenommene Text-, Stil- und Positionskorrekturen dieser Captions. Eine Korrektur im Caption-Inspector verändert nicht die ursprüngliche Transkript-Evidence. Wenden Sie Captions zuerst an und korrigieren Sie sie anschließend; verwenden Sie bei einem versehentlichen erneuten Anwenden unmittelbar Undo.

SRT importieren

Import SRT öffnet einen nativen Dateidialog. Cutterhoochee erwartet genau eine ausgewählte UTF-8-SRT-Datei. Die Datei muss:

Die Cues werden relativ zur aktuellen Playhead-Position in einer vorhandenen Textspur als editierbare Captions angelegt. Startzeiten werden auf Projektframes abgerundet, Endzeiten aufgerundet; auch ein sehr kurzer positiver Cue kann dadurch einen Frame belegen. Setzen Sie den Playhead vor dem Import bewusst an die gewünschte Stelle.

Achtung – SRT-Position: Der Import ersetzt nicht automatisch die gesamte Timeline. Er fügt Caption-Objekte relativ zur aktuellen Playhead-Position ein. Prüfen Sie nach dem Import Position und Überschneidungen. Einen falschen Import-Offset korrigieren Sie mit Undo und erneutem Import am richtigen Playhead.

Eine minimale UTF-8-SRT-Datei zum Ausprobieren:

1
00:00:00,000 --> 00:00:02,000
Willkommen bei Cutterhoochee.

2
00:00:02,000 --> 00:00:04,000
Los geht es.

Soll die erste Caption am Timeline-Anfang erscheinen, setzen Sie Preview playhead vor dem Import auf Frame 0.

SRT im Export mitspeichern

Im Exportdialog aktivieren Sie SRT caption sidecar, wenn zusätzlich zum Video eine SRT-Begleitdatei erzeugt werden soll. Die eingeblendeten Captions bleiben dabei in der Timeline vorhanden; der Sidecar ist eine zusätzliche Ausgabedatei.


10. Pi-Assistent, Anbieter und Berechtigungen

Was Pi im Arbeitsbereich tun kann

Der rechte Bereich verwendet Pi als Assistenten-Harness. Formulieren Sie eine Bitte im Feld Describe an edit..., zum Beispiel:

Der Assistent soll seine Aktionen auf validierte Projektoperationen abbilden. Bei unklarer Auswahl, einer veralteten Revision oder einer fehlenden Quelle kann die native Schicht die Aktion ablehnen. Prüfen Sie die Timeline danach trotzdem selbst.

Activity → Native work zeigt native Aktionen, betroffene Ziele, bestätigte Projektänderungen, wartende Freigaben und Hintergrundaufträge. Nicht abgeschlossene Vorgänge und fehlgeschlagene Rückmeldungen bleiben standardmäßig sichtbar; abgeschlossene und abgebrochene Einträge liegen hinter Show history (N), das den Aktivitätsverlauf aufklappt. Eine Job-ID bedeutet, dass Arbeit gestartet wurde, nicht dass sie abgeschlossen ist. Cancel fordert einen Abbruch an; Endzustand und Fehler stammen vom nativen Auftrag. Stop macht bereits bestätigte Änderungen nicht rückgängig.

Aktivitätshervorhebungen sind von Ihrer Auswahl getrennt. Lesezugriffe markieren untersuchte Ziele kurz; bestätigte Änderungen können den betroffenen Bereich, die vorherige Clipposition oder Vorher-/Nachher-Werte im Inspector zeigen. Dry Runs zeigen keine Animation einer bestätigten Änderung. Große Änderungen werden mit begrenzten Hervorhebungen gebündelt. Show macht ein Ziel außerhalb der Ansicht ausdrücklich auffindbar, ohne es auszuwählen oder die Wiedergabe zu starten. Aktivität allein übernimmt nicht Fokus, Scrollposition oder Playhead; Einstellungen für reduzierte Bewegung werden respektiert.

Ausdrückliche Wiedergabe-, Pause- und Seek-Aufträge des Assistenten verwenden den sichtbaren Player und warten auf dessen Bestätigung. Untersuchen und andere reine Lesezugriffe starten die Wiedergabe nicht neu. Eine bestätigte Zeitbereichsauswahl bleibt sichtbar, bis eine andere Auswahl sie ersetzt. Prüfen Sie vor einem erneuten Versuch die tatsächliche Revision und das native Ergebnis: Ein späterer Abbruch bedeutet nicht, dass eine frühere Änderung zurückgerollt wurde.

Evidence und direkte Videodaten

Ein Sprachmodell erhält nicht automatisch das native Videomedium. Pi kann lokale, vom Projekt erzeugte Evidence anfordern, beispielsweise:

Jeder Assistenten-Prompt benötigt vor der Ausführung eine zusätzliche Evidencefreigabe. Diese gilt für den Projekt-/Workspace-/Anbieter-/Kontokontext und nicht nur für ein einzelnes Asset oder einen Zeitbereich. Nach gültiger Freigabe werden auch selbst eingegebene Chatnachrichten an den verbundenen Anbieter gesendet. Die Anwendung behauptet nicht, dass jedes Modell native Videodaten als Eingabe unterstützt.

Provider settings öffnen

Öffnen Sie Provider settings über das Einstellungs-Symbol in der Kopfzeile. Der Dialog hat einen Bereich Connections und einen Verbindungsbereich für den ausgewählten Anbieter.

Dialog Provider settings mit leerem API-Key-Feld

Abbildung 9: Provider settings mit dem Anthropic-API-Key-Formular. Das Feld ist leer; die Abbildung enthält keine Zugangsdaten oder persönlichen Kontodaten. In der Verbindungsliste ist eine OpenAI-Codex-Verbindung als vorhanden dargestellt.

Unterstützte Anbieter und Anmeldung

Die native Provider-Matrix ist absichtlich eng begrenzt:

Weitere Provider oder alternative Authentifizierungswege dürfen nicht aus der zugrunde liegenden Pi-Bibliothek abgeleitet werden. OpenAI Codex wird nicht als OpenAI-API-Key wiederverwendet.

Für Anthropic oder OpenAI:

  1. Wählen Sie den Anbieter.
  2. Lassen Sie Authentication auf API key.
  3. Tragen Sie den Schlüssel nur in das vorgesehene geheime Feld ein.
  4. Aktivieren Sie optional Session-only credential, wenn der Schlüssel nicht im nativen Schlüsselbund gespeichert werden soll.
  5. Klicken Sie Connect.

Für OpenAI Codex wählen Sie die angebotene OAuth-Anmeldung und folgen Sie den nativen Authentifizierungsanweisungen. Authentifizierungsereignisse können eine URL, einen Gerätecode oder eine weitere Eingabe verlangen. Folgen Sie nur den im Dialog angezeigten, erlaubten Zielen.

Credential-Speicherung

Dauerhafte Anmeldedaten werden, sofern verfügbar, im nativen Credential Store beziehungsweise OS-Keyring verwaltet. Mit Session-only credential bleibt ein eingegebener Schlüssel nur im ausdrücklich vorgesehenen Sitzungsbereich. Wenn der Schlüsselbund nicht verfügbar ist, wählen Sie diese Option erneut; Cutterhoochee speichert in diesem Fehlerfall keinen Klartextschlüssel in der Projektdatei.

Die angezeigte Modellanzahl und Modellliste sind dynamisch. Eine hier nicht sichtbare Modell-ID ist nicht automatisch verfügbar; dokumentieren Sie keine festen Modelle, die Ihr Anbieter- oder SDK-Katalog nicht meldet.

Externe Berechtigungsdialoge

Bei einer genehmigungspflichtigen Datei-, System-, HTTP-, Upload- oder Überschreibaktion zeigt Cutterhoochee Permission required. Lesen Sie vor Allow once mindestens:

Berechtigungsanfragen laufen nach kurzer Zeit ab (native Standardgültigkeit: 120 Sekunden). Bei Deny oder abgelaufener Anfrage wiederholt der Assistent die Aktion nicht stillschweigend.

Achtung – kein Sandbox-Versprechen: Ein system_execute-Vorgang läuft mit Ihrem Benutzerkonto und dessen Datei- und Netzwerkrechten. Das Working directory ist keine Sandbox. Abgeschlossene Wirkungen werden nicht durch Undo in Cutterhoochee rückgängig gemacht. Genehmigen Sie nur exakt erwartete Programme, Argumente und Ziele.

Ein harmloses, in der Proof-Aufnahme sichtbares Beispiel ist /usr/bin/printf mit einer festen Textausgabe. Das Beispiel ist Demonstrationsmaterial; ersetzen Sie es nicht unkritisch durch Shells, Paketmanager, Löschbefehle oder unbekannte Skripte.

Evidence an externe Anbieter freigeben

Eine Provider-Verbindung allein reicht nicht aus. Jeder Assistenten-Prompt, auch eine reine Statusabfrage oder Schnittanweisung, benötigt vor der Ausführung die Evidencefreigabe. Der Dialog Share project evidence? betrifft den gesamten angezeigten Kontext:

  1. Prüfen Sie den angezeigten Anbieter, das Konto und den Projektkontext.
  2. Entscheiden Sie, ob verwaltete Frames, Thumbnails und Transkriptspannen aus diesem Projekt an dieses Konto gesendet werden dürfen.
  3. Bestätigen Sie Allow evidence nur, wenn Sie diese weiter gefasste Projektfreigabe beabsichtigen.
  4. Lehnen Sie ab, wenn das Projekt Inhalte enthält, die der Anbieter nicht erhalten soll.

Der Dialog zeigt keine vollständige Einzelprüfung eines konkreten Assets oder Zeitbereichs. Die Freigabe wird im app-eigenen Berechtigungsspeicher für den Workspace-/Projekt-/Anbieter-/Kontokontext hinterlegt; spätere Evidence-Anfragen im gültigen Kontext können ohne erneuten Dialog bedient werden. Sie ist dennoch keine allgemeine Dateisystem- oder Systembefehl-Freigabe. Lokale Transkription selbst lädt die Audiodatei nicht hoch; für andere externe Aktionen gelten deren eigene Berechtigungen.

Es gibt derzeit keinen eigenen Schalter zum Widerrufen einer Evidencefreigabe. Verwenden Sie im noch laufenden Editor Close project, um den aktiven Projektkontext und seine Freigaben zu beenden; nach erneutem Öffnen ist eine neue Freigabe erforderlich. Ein bloßer Neustart der Anwendung ist kein verlässlicher Widerruf, weil die app-eigene Berechtigungsdatei erneut geladen wird. Stop beendet einen Lauf, widerruft aber nicht automatisch die Evidencefreigabe.


11. Export

Exportdialog öffnen

Klicken Sie in der Kopfzeile auf Export oder drücken Sie Ctrl/Cmd+E. Der Dialog Export video zeigt:

Der Dialog zeigt H.264/AAC und die Framerate des Projektprofils. Die verfügbaren Ausgabegrößen sind:

Für Vertical video (9:16) führt 1080p beispielsweise zu 1080 × 1920; für Landscape (16:9) zu einer entsprechenden Querformatgröße.

Export starten

  1. Prüfen Sie die angezeigte Revision und die Zielabmessungen.
  2. Wählen Sie 1080p oder 720p unter Resolution.
  3. Aktivieren Sie optional SRT caption sidecar.
  4. Klicken Sie Export.
  5. Wählen Sie das MP4-Ziel im nativen Dialog. Danach erscheint bei jedem Export Permission required: Prüfen Sie das Ziel und bestätigen Sie mit Allow once, wenn der Schreibvorgang beabsichtigt ist. Ein vorhandenes Ziel benötigt eine Überschreibfreigabe. Bei aktiviertem SRT-Sidecar folgt eine zweite, eigene Freigabe für die SRT-Datei, gegebenenfalls ebenfalls zum Überschreiben.
  6. Warten Sie auf Export complete.

Der Export ist unveränderlich: Er rendert exakt die beim Start angegebene Revision. Wenn Sie während des Renderns weiterarbeiten, ändern diese neuen Timeline-Änderungen den laufenden Export nicht.

Fortschritt, Abbruch und Ergebnis

Während des Vorgangs erscheinen unter anderem:

Mit Cancel können Sie einen laufenden Auftrag abbrechen. Nach erfolgreichem Abschluss stehen Play und Show file zur Verfügung. Finalized safely bestätigt, dass der Exportauftrag vollständig abgeschlossen wurde.

Erfolgreicher Portrait-Export mit SRT-Sidecar

Abbildung 10: Abgeschlossener Export video-Dialog mit 1080p · 1080 × 1920, aktiviertem SRT caption sidecar, 100 %, Play, Show file und Finalized safely. Das angezeigte Projekt und die Export-Job-ID stammen aus einer generierten Proof-Aufnahme.

Sidecar und eingebrannte Captions

SRT caption sidecar erzeugt neben der gewählten MP4-Datei eine Datei mit demselben Basisnamen und der Endung .srt; es gibt dafür keinen zweiten Dateiauswahldialog. Die SRT-Datei benötigt jedoch eine eigene Schreib- beziehungsweise Überschreibfreigabe. Sie enthält Timeline-Captions, keine frei platzierten Titel. Sichtbare Caption-/Textobjekte werden weiterhin in das Video gerendert; der Sidecar ist eine zusätzliche Ausgabe.

Achtung – Zielpfad: Ein Exportziel außerhalb des Projekts ist eine eigene Dateioperation. Prüfen Sie Pfad und Überschreibziel im nativen Dialog. Undo in der Timeline löscht oder restauriert eine bereits geschriebene Ausgabedatei nicht.


12. Tastenkürzel

Die folgenden globalen Tastenkürzel sind in der Oberfläche implementiert. Sie gelten nur, wenn kein input, textarea, select oder editierbares Content-Element fokussiert ist. In Eingabefeldern bleiben normale Textbearbeitungsbefehle unberührt. Die dokumentierte Desktop-Qualifikation gilt für Linux; Cmd beschreibt die entsprechende implementierte macOS-Tastenbehandlung, keinen verifizierten macOS-Build.

Tastenkürzel Wirkung Voraussetzung / Hinweis
Space Wiedergabe umschalten (Play/Pause) Gilt außerhalb von Eingabefeldern.
ArrowLeft Einen Frame zurück Playhead wird nicht negativ.
ArrowRight Einen Frame vor Der native Bereich begrenzt die Position.
S Ausgewählten Clip am Playhead teilen Playhead muss innerhalb des Clips liegen; ein Dissolve muss zuerst entfernt werden.
Delete Ausgewählte Clips entfernen Textauswahl allein wird damit nicht als Clip entfernt.
Shift+Delete Markierte Range mit Ripple entfernen Ohne gültige Range werden stattdessen die ausgewählten Clips gelöscht.
Ctrl/Cmd+Z Undo Projekttransaktion rückgängig machen.
Ctrl/Cmd+Shift+Z Redo Zuvor rückgängig gemachte Projekttransaktion wiederholen.
Ctrl/Cmd+I Import öffnen Native Dateifreigabe erforderlich.
Ctrl/Cmd+S Projekt speichern Speichert lokal; kein Cloud-Sync.
Ctrl/Cmd+E Export video öffnen Startet den Export erst nach Auswahl im Dialog.

Cmd ist die macOS-Bezeichnung; unter Linux verwenden Sie Ctrl. Backspace ist kein Timeline-Löschkürzel. Für Timeline-Zoom, Snap, Track-Mute/Lock, Inspector-Aktionen und Vorschauqualität verwenden Sie die sichtbaren Bedienelemente.

Bei gezielt fokussierten Bedienelementen gelten außerdem:

Fokus Tastenkürzel Wirkung
Assistenten-Eingabe Enter / Shift+Enter Nachricht senden / Zeilenumbruch
Transkript-Suche Enter Suche auslösen
Medienbibliothek-Eintrag Enter / Space Asset-Aktionen anzeigen
Trenner Resize timeline ArrowUp / ArrowDown Höhe der Timeline verändern
Trenner Resize assistant ArrowLeft / ArrowRight Breite der Assistentenspalte verändern

13. Praktisches End-to-End-Tutorial

Dieses Tutorial verwendet absichtlich erzeugtes Testmaterial. Sie können Ihre eigenen Dateien einsetzen, sollten aber bei externen Aufnahmen Einwilligungen und Berechtigungen der abgebildeten oder hörbaren Personen beachten.

13.1 Projekt anlegen

  1. Starten Sie Cutterhoochee und prüfen Sie Desktop ready.
  2. Klicken Sie im Startbildschirm auf Start a new project.
  3. Wählen Sie unter Choose a visual format die Karte Vertical video (9:16, 1080 × 1920) für Shorts · Reels · TikTok.
  4. Klicken Sie Continue to details.
  5. Tragen Sie unter Name and review your project Sommergruß als Project name ein.
  6. Lassen Sie Advanced settings geschlossen und prüfen Sie die standardmäßige Frame rate 30 fps.
  7. Klicken Sie Create project, wählen Sie den übergeordneten Ordner im nativen Dialog und merken Sie sich den Pfad zu Sommergruß.cutproj.
  8. Prüfen Sie, dass Main Video, Main Audio und Text in der Timeline erscheinen.

13.2 Video und Ton importieren

  1. Drücken Sie Ctrl/Cmd+I.
  2. Wählen Sie ein Testvideo und eine passende Audiodatei.
  3. Bestätigen Sie die native Dateifreigabe.
  4. Warten Sie in Media, bis die Hinweise Preparing normalized media… verschwunden sind.
  5. Wählen Sie den Videoclip und klicken Sie Add to timeline.
  6. Fügen Sie das Audioasset auf Main Audio ein.
  7. Spielen Sie einen kurzen Bereich ab und kontrollieren Sie in Inspector, ob Clip audio beim Videoclip wie gewünscht aktiv ist.

Wenn Ihr Video bereits passenden Ton enthält, vermeiden Sie eine doppelte Tonspur: Deaktivieren Sie Clip audio am Videoclip, wenn die separate Audiospur verwendet werden soll. Mute schaltet den Audiobeitrag einer Spur in Vorschau und Export stumm; bei einer stummgeschalteten Videospur bleibt das Bild sichtbar. Clip audio funktioniert ebenso für den Ton eines reinen Audioclips.

13.3 Schnitt und Gestaltung

  1. Setzen Sie den Playhead in die Mitte des Videoclips.
  2. Drücken Sie S und kontrollieren Sie beide Teilclips.
  3. Wählen Sie den unerwünschten Teil und drücken Sie Delete.
  4. Falls keine Lücke bleiben soll, markieren Sie die zu entfernende Range und drücken Sie Shift+Delete.
  5. Ziehen Sie einen zweiten Videoclip auf Main Video und aktivieren Sie Snap, um ihn sauber an den ersten Clip anzulegen.
  6. Wählen Sie den ersten Clip, öffnen Sie Inspector und setzen Sie im Abschnitt Canvas Fit auf Contain oder Cover.
  7. Passen Sie im Abschnitt Audio Gain · dB und gegebenenfalls Fade in/Fade out an.
  8. Stellen Sie den Playhead an den Beginn des gewünschten Titels und klicken Sie Add title.
  9. Wählen Sie das erzeugte Textobjekt, ändern Sie Text in Sommergruß, wählen Sie Boxed und platzieren Sie den Text mit X/Y im sicheren Bereich.

Speichern Sie mit Ctrl/Cmd+S und spielen Sie den Übergang zwischen den Clips ab. Wenn Sie einen Dissolve benötigen, wählen Sie den linken Clip, tragen Sie im Abschnitt Transitions unter Frames eine zulässige Dauer ein und klicken Sie Dissolve next. Teilen Sie diesen Bereich später nur, nachdem Sie Remove dissolve verwendet haben.

13.4 Untertitel erzeugen oder importieren

Variante A – lokal transkribieren:

  1. Öffnen Sie den Tab Transcript.
  2. Wählen Sie die Audio-/Videoquelle unter Audio/video source.
  3. Klicken Sie Transcribe locally.
  4. Lesen Sie den Dialog Download local speech model?.
  5. Bestätigen Sie nur nach Prüfung der Modellangaben mit Download and transcribe; andernfalls klicken Sie Not now.
  6. Warten Sie, bis das lokale Transkript bereit ist.
  7. Suchen Sie unter Find a phrase nach einem markanten Wort.
  8. Klicken Sie den Treffer an und kontrollieren Sie den Quellenbereich.
  9. Wählen Sie den passenden Clip in der Timeline und klicken Sie Apply captions.
  10. Öffnen Sie jedes erzeugte Caption-Objekt im Inspector, korrigieren Sie Text und Style und prüfen Sie die Portrait-Vorschau.

Variante B – vorhandene SRT-Datei:

  1. Setzen Sie den Playhead an den gewünschten Caption-Start.
  2. Öffnen Sie Transcript und klicken Sie Import SRT.
  3. Wählen Sie genau eine UTF-8-SRT-Datei.
  4. Prüfen Sie die Caption-Zeiten. Falls der Import am falschen Playhead-Offset liegt, machen Sie ihn mit Undo rückgängig, setzen den Playhead korrekt und importieren erneut. Der Text-Inspector bietet derzeit keine manuellen Start-/Dauerfelder; die Textobjekte lassen sich nicht wie Videoclips zeitlich ziehen.

13.5 Vorschau und optionaler Assistent

  1. Drücken Sie Space oder klicken Sie Play.

  2. Verwenden Sie Previous frame, Next frame und Preview playhead, um Caption-Synchronität zu prüfen.

  3. Wenn die GPU-Vorschau fehlerhaft ist, schalten Sie den Qualitätsumschalter auf software und wiederholen Sie die Wiedergabe.

  4. Geben Sie Pi eine reine Prüfbitte, zum Beispiel:

    Prüfe den Projektstatus und nenne mir die Clips, deren Audio stummgeschaltet ist. Ändere nichts.

  5. Vor der ersten Assistenten-Ausführung im Kontext – auch einer Statusabfrage – prüfen Sie Share project evidence?. Allow evidence erlaubt verwaltete Frames, Thumbnails und Transkriptspannen im Projekt-/Workspace-/Anbieter-/Kontokontext, nicht nur das im Prompt erwähnte Asset.

  6. Wenn Pi eine Systemaktion anbietet, lesen Sie Executable, Arguments, Working directory und die übrigen Details. Genehmigen Sie nur eine exakt erwartete, harmlose Aktion oder wählen Sie Deny.

Vergeben Sie keine Provider- oder Systemberechtigung nur deshalb, weil Pi eine Aktion vorschlägt. Lokale Bearbeitungen und externe Wirkungen sind unterschiedliche Vertrauensgrenzen.

13.6 Export mit Sidecar

  1. Speichern Sie mit Ctrl/Cmd+S.
  2. Öffnen Sie Export.
  3. Prüfen Sie Projektname, Revision, Format und Framerate.
  4. Wählen Sie 1080p für die finale Ausgabe oder 720p für eine kleinere Vorschau.
  5. Aktivieren Sie SRT caption sidecar.
  6. Klicken Sie Export und wählen Sie das Ziel.
  7. Bestätigen Sie die MP4- und die separate SRT-Schreibfreigabe jeweils mit Allow once, sofern die angezeigten Ziele stimmen; prüfen Sie vorhandene Dateien vor jeder Überschreibfreigabe. Warten Sie anschließend auf Export complete und 100 %.
  8. Klicken Sie Play, um die Ausgabe zu prüfen, oder Show file, um ihren Speicherort anzuzeigen.
  9. Sichern Sie anschließend das gesamte .cutproj-Verzeichnis und die fertige Ausgabedatei getrennt.

14. Fehlerbehebung

Startbildschirm zeigt Browser preview · desktop required

Die Weboberfläche ist geladen, aber die native Desktop-Bridge ist nicht verfügbar. Starten Sie die verifizierte Linux-x64-AppImage-Datei als Desktop-Anwendung erneut. Verwenden Sie keine Browser-URL als Ersatz für die nativen Projekt-, Datei- und Exportaktionen.

AppImage startet, aber das Desktopfenster bleibt leer

Das ist von einem funktionierenden automatisierten WebView zu unterscheiden. Prüfen Sie:

  1. dass Sie tatsächlich die AppImage-Datei und nicht nur eine Browser-Vorschau gestartet haben,
  2. dass das Fenster auf dem erwarteten X11-/Wayland-Display sichtbar ist,
  3. ob der Linux-Grafikstack WebKitGTK/GPU-Fehler meldet,
  4. ob der native Software-Preview-Umschalter das Problem nur in der Vorschau behebt.

Die Linux-Qualifikation wurde auf NVIDIA-Hardware durchgeführt; ein systemweiter Grafiktreiber- oder Compositor-Fehler ist nicht automatisch ein Cutterhoochee-Projektfehler. Windows- und macOS-Startpfade sind nicht verifiziert.

Media import was cancelled

Der native Dialog wurde geschlossen oder es wurde keine Datei ausgewählt. Starten Sie Import oder Import media erneut und bestätigen Sie eine Datei. Externe native Video-, Foto- oder Audiodateien können Sie auch überall in das Desktop-Fenster ziehen; die native Bridge autorisiert dabei genau die abgelegten Pfade.

Ein Medium wird als nicht unterstützt abgelehnt

Prüfen Sie:

Eine reine Umbenennung der Dateiendung behebt keinen inkompatiblen Container.

Asset bleibt bei Preparing normalized media…

Warten Sie zunächst auf die native Hintergrundaufgabe. Bleibt Media preparation is incomplete. bestehen:

  1. Prüfen Sie Hinweise am Bibliothekseintrag und etwaige Fehlermeldungen. Inspect aktualisiert die Ansicht, zeigt aber keinen separaten Detailbericht.
  2. Prüfen Sie, ob das benötigte Original noch verfügbar und unverändert ist.
  3. Wird Relink angeboten, wählen Sie die exakt passende Quelle erneut.
  4. Warten Sie die angebotene Vorbereitung ab und prüfen Sie danach Thumbnail, Dauer und Audioformat. Intakte verwaltete Medien bleiben auch ohne Originalzugriff verwendbar.

Remove wird abgelehnt

Mindestens ein Clip referenziert das Asset. Entfernen Sie zuerst diese Clips aus der Timeline und wiederholen Sie Remove. Das Original außerhalb des Projekts wird durch diese Aktion nicht gelöscht.

Clip lässt sich nicht einfügen oder verschieben

Prüfen Sie, ob:

Schalten Sie Snap testweise aus, wenn nur die Position überraschend einrastet.

Split tut nichts

Der Playhead muss innerhalb des ausgewählten Clips liegen. Bei einem vorhandenen Dissolve entfernen Sie zuerst Remove dissolve. Prüfen Sie außerdem, ob Sie wirklich einen Clip und nicht nur ein Textobjekt ausgewählt haben.

Falsche Audioausgabe oder kein Ton

Prüfen Sie in dieser Reihenfolge:

  1. Prüfen Sie, ob die betreffende Spur stummgeschaltet ist. Mute schaltet ihren Audiobeitrag in Vorschau und Export stumm; bei einer Videospur bleibt das Bild sichtbar.
  2. Ist Clip audio beim Video- oder Audioclip eingeschaltet, falls dessen Ton gewünscht ist?
  3. Liegt Gain · dB nicht auf einer ungewollten Absenkung?
  4. Sind Fade in/Fade out länger als der hörbare Teil?
  5. Ist im Projekt ein Audioasset mit normalisiertem Audio vorhanden?
  6. Läuft die Vorschau tatsächlich oder steht sie auf buffering/error?

Vorschau ist leer, hängt oder zeigt Preview unavailable

Klicken Sie Retry preview. Wenn der Fehler wiederkehrt, wechseln Sie auf software. Prüfen Sie anschließend, ob das Asset vorbereitet und die Timeline-Revision gültig ist. Ein Fehler in der Browser- oder GPU-Darstellung ist nicht zwingend ein beschädigtes Projekt.

No normalized audio source im Transcript-Tab

Importieren Sie ein Video oder Audio mit einem decodierbaren Audiostream und warten Sie die Normalisierung ab. Ein reines Standbild oder ein Video ohne Ton kann nicht lokal transkribiert werden.

Modell-Dialog erscheint erneut oder Transkription startet nicht

Lesen Sie Download local speech model? und bestätigen Sie Download and transcribe erst nach Prüfung des Downloads. Prüfen Sie für den einmaligen Download Netzwerkzugriff, freien App-Speicher sowie die native Modellquelle. Ohne Modell können Sie SRT importieren und die daraus entstandenen Captions bearbeiten oder manuell Titel anlegen.

Transkript-Treffer gehören zur falschen Quelle

Wählen Sie die Quelle im Feld Audio/video source erneut. Ein Treffer darf nur auf seine eigene Assetquelle angewendet werden. Wählen Sie anschließend den passenden Audio-/Videoclip, bevor Sie Apply captions verwenden.

SRT-Import wird abgelehnt

Prüfen Sie Dateigröße, UTF-8-Kodierung, nichtleeren Cue-Text und das Zeitformat HH:MM:SS,mmm. Die Cues müssen aufsteigend und ohne Überlappung sortiert sein; ihre positiven Zeitintervalle werden nach außen auf Projektframes gerundet. Importieren Sie genau eine SRT-Datei und setzen Sie den Playhead vor dem Import richtig.

Pi meldet fehlenden Anbieter oder fehlendes Modell

Öffnen Sie Provider settings, klicken Sie Refresh providers und laden Sie die Modellliste des ausgewählten Anbieters. Modellverfügbarkeit ist dynamisch. Prüfen Sie außerdem, dass die Verbindung zum richtigen Provider besteht: OpenAI Codex ist eine OAuth-/Subscription-Verbindung und kein OpenAI-API-Key.

API-Key kann nicht gespeichert werden

Wenn eine Meldung auf keyring, secret service oder credential store verweist, aktivieren Sie Session-only credential und versuchen Sie die Verbindung erneut. Geben Sie den Schlüssel nur im Dialog ein und speichern Sie ihn niemals in project.json, Chatnachrichten oder Screenshots.

Authentifizierungsdialog wartet

Ein OAuth-, Gerätecode- oder Geheimnis-Prompt wartet auf eine Eingabe. Lesen Sie Provider und Ziel, geben Sie nur die erwartete Information ein und brechen Sie eine unbekannte URL oder unerwartete Aufforderung ab. Refresh providers aktualisiert den Status; eine abgelaufene Anmeldung starten Sie über die angebotene Anmeldeaktion erneut.

Permission-Dialog abgelaufen oder abgelehnt

Native Berechtigungsanfragen laufen nach etwa 120 Sekunden ab. Wiederholen Sie nur die konkrete Aktion, nachdem Sie Pfad, Programm, Argumente und Ziel erneut geprüft haben. Deny sollte nicht durch wahllose Wiederholung umgangen werden.

Export schlägt fehl oder wird abgebrochen

Prüfen Sie:

Bei Export cancelled wurde kein vollständiger finaler Export bestätigt. Bei Export failed lesen Sie die native Fehlermeldung, korrigieren Sie die Ursache und starten Sie einen neuen Export. Neue Timeline-Änderungen nach dem Start ändern den alten Export nicht; starten Sie für den aktuellen Stand eine neue Revision.


15. Datenschutz, Speicherung und Portabilität

Was lokal bleibt

Cutterhoochee ist standardmäßig lokal ausgerichtet:

Was nicht automatisch lokal bleibt

Die lokale Standardeinstellung schließt ausdrücklich genehmigte externe Vorgänge aus:

Prüfen Sie bei der Evidencefreigabe insbesondere Anbieter, Konto und den weiter gefassten Projektkontext. Der Dialog zeigt keine vollständige Einzelauflistung aller künftig übertragenen Assets und Zeitbereiche. Ein API-Key ist ein Geheimnis und gehört weder in eine Caption noch in eine Chatnachricht.

Projektverzeichnis und app-eigener Speicher

Ein .cutproj-Verzeichnis enthält mindestens project.json sowie je nach Projekt verwaltete Artefaktbereiche für Mastervideo, Proxy, PCM-Audio, Bilder, Thumbnails, Wellenformen, Frames und Transkripte. Zusätzlich können interne Sperr-, Workspace- und Bindungsdateien existieren. Ändern oder löschen Sie diese Dateien nicht manuell, während das Projekt geöffnet ist.

Das Speech-Modell liegt im app-eigenen Speicher und ist kein Teil jeder Projektkopie. Beim Kopieren eines Projekts kann daher ein erneuter Modell-Download erforderlich sein.

Berechtigungen und Kopien

Datei-, Evidence- und Systemberechtigungen gehören zur laufenden App-/Workspace-Identität und werden nicht als portable Projektfreigabe behandelt. Eine Kopie erbt keine frühere Autorisierung für externe Zugriffe. Vorhandene verwaltete Medienkopien können trotzdem für Bearbeitung, Vorschau und Export genutzt werden. Neue externe Zugriffe und eine nötige Quellenwiederherstellung erfordern passende Freigaben.

Auch Anbieter-Credentials sind nicht Bestandteil des .cutproj-Archivs. Sie liegen im nativen Schlüsselbund oder – bei Session-only credential – nur im Sitzungsbereich. Sichern Sie keine Schlüsselbunddateien zusammen mit dem Projekt.

Sicherung und Umzug

Für eine belastbare Sicherung:

  1. Speichern Sie mit Ctrl/Cmd+S.
  2. Warten Sie, bis Medien- und Exportaufgaben beendet sind.
  3. Beenden Sie Cutterhoochee.
  4. Kopieren Sie das gesamte .cutproj-Verzeichnis.
  5. Sichern Sie finale Exporte und SRT-Sidecars separat.
  6. Bewahren Sie Zugangsdaten nicht in derselben Sicherung auf.

Für einen Umzug:

  1. Kopieren Sie das vollständige Projektverzeichnis auf das Zielgerät.
  2. Öffnen Sie die Kopie mit Open project.
  3. Prüfen Sie, ob die verwalteten Medien vollständig mitkopiert wurden. Intakte Master- und Audiodateien benötigen keinen erneuten Originalzugriff.
  4. Nur wenn benötigte Artefakte fehlen und Relink angeboten wird, wählen Sie die passende Quelle erneut und warten die Vorbereitung ab.
  5. Prüfen Sie Vorschau, Captions und Export vor der produktiven Verwendung.

Portabilität bedeutet nicht, dass absolute Originalpfade, Berechtigungen oder app-eigene Modelle automatisch mitwandern.

Datenschutz bei Aufnahmen und Sprache

Bevor Sie fremde Video-/Audioinhalte importieren, transkribieren, als Frame-Evidence anzeigen oder an einen Anbieter freigeben, klären Sie die erforderlichen Einwilligungen. Ein lokaler Verarbeitungspfad reduziert Netzwerkübertragung, ersetzt aber nicht die rechtliche Verantwortung für Aufnahme, Speicherung und Weitergabe.


16. Einschränkungen und Glossar

Bekannte Einschränkungen

Glossar

Wenn eine sichtbare Funktion von dieser Beschreibung abweicht, vertrauen Sie der tatsächlichen englischen Beschriftung und der nativen Fehlermeldung. Dokumentieren Sie keine vermeintliche deutsche UI-Übersetzung oder eine Provider-/Modellverfügbarkeit, die Ihr laufender Katalog nicht anzeigt.